| Junge Helden, alte Kämpfer, trübes Wetter, gute Stimmung: |
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Zillenbewerb in Klosterneuburg
Das Wetter meinte es zwar nicht ganz so gut mit den Athleten, die sich in Klosterneuburg zum Bewerb einfanden, Die Witterung war trüb, der Wasserstand hoch und der Untergrund im Fluss unberechenbar. Aber immerhin blieb es trocken, wenn auch der Himmel wolkenschwer war. Der Wasserstand war in der Nacht noch gestiegen - und stieg auch noch tagsüber weiter - und machte daher die Bewerbstrecke zu einer technischen Herausforderung. Verhältnismäßig groß war darum auch das "Favoritensterben" : einige Fahrer hatten Probleme bei der Schwemmeraufnahme, aber noch mehr scheiterten an der Wendeboje, die etwas heraufgesetzt worden war, um die Strecke interessanter zu machen - leider auch der Gewinner des heurigen Felsenrennens, Herbert Starkl. Immerhin ging der Sieg in der allgemeinen Klasse dann doch an einen der größten Dominatoren im Zillensport: Otto Zehetbauer vom HSV Hainburg gewann vor Reinhard Oppenauer und seinem Teamkollegen Wolfgang Scharmer. Die Mitglieder des HSV Zillenfahren Klosterneuburg mussten sich mit Plätzen im Mittelfeld begnügen. Auch der Sieg im allgemeinen zweimännischen Bewerb und in der Mannschaftswertung ging jeweils an den HSV Hainburg, während unsere Fahrer knapp am Podest vorbeischrammten (Rosenmaier/Starkl auf Rang vier, Mannschaft vierter Gesamtrang). Aber zumindest im zweimännischen Fahren in der Altersklasse ist uns mit Präsident Manfred Federanko und Herbert Schmidt ein Stockerlplatz fast immer sicher. Ausschließlich Erfreuliches gibt es dagegen von den Schülerbewerben zu berichten: das erste Mal seit langem erreichten zwei Fahrer vom HSV Zillenfahren Klosterneuburg in dieser Klasse wieder Podestplätze. Moritz Haas 12 Jahre alt, fuhr mit einer Zeit von 04:02,04 im Schüler Einer auf Rang drei. Mit dem gleichaltrigen Markus Löbl erreichte er dann noch als Draufgabe im zweimännischen Fahren den gleichen Platz. Hier beginnt die Nachwuchsarbeit unter der Führung unseres Präsidenten langsam schöne Früchte zu tragen. Auch die Familien der beiden Juniorathleten haben sich dankenswerterweise schon beim Bewerb engagiert. Herzliche Glückwünsche jedenfalls an Moritz und Markus, die diese nicht einfache Strecke und noch wenig Wettkampferfahrung mit so gutem Erfolg bewältigen konnten. Fotos: Federanko/Löbl/Haas
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